Umfrage:
Grüezi,
Wir haben 2 Möglichkeiten wie wir mit unseren Umwelt-und Sozial-Problemen weiter machen können.
- Wir können mit den asozialen Zwangsabgaben weiter machen und ins Börsen-Casino einzahlen damit wir durch Lohnabzüge und Steuern weniger Geld zum Konsumieren haben.
Durch die Zwangsabgaben steigen gleichzeitig die Preise die wir zahlen müssen.
Wir bestrafen uns damit nicht nur Doppelt zuerst als Produzenten, Konsumenten und Dienstleister sondern wir tragen noch den Kaufkraftverlust des Geldes.
oder
- Wir werden in Zukunft immer Energie, Lebensmittel, Wasser, Wohnungen und vieles andere brauchen und auch die Umweltverschmutzung muss viel Mehr kosten.
Warum nicht die Zwangsabgaben durch nutzungs-und verbrauchsabhängige Lenkungsabgaben ersetzen damit wir uns in Zukunft durch diese Lenkungsabgaben ein Grundeinkommen finanzieren können?
Frage:
Wollen Sie lieber Zwangsabgaben oder Lenkungsabgaben zahlen?
Die Tatsachen:
Geld ist das Tauschmittel für Leistungen.
Leistungen vermehren sich niemals wie Geld durch Derivate, Zinsen und Wechselkursgewinne.
Leistungen können wir in KWh und Kalorien abrechnen.
Wir haben unsichere AHV und PK.
Wir brauchen in der Schweiz sehr viel nicht erneuerbare Energie, Lebensmittel, Autos, Computer usw. die wir importieren und mit etwas das wir exportieren können bezahlen müssen.
Wir müssen uns doch bewusst werden dass wir für die Bezahlung der Importe etwas exportieren müssen was Im Ausland gebraucht wird und dort nicht produziert werden kann.
Lange Zeit verdienten „wir“ durch „Bankgeschäfte“ Rohstoffhandel, den Export von Chemie, Pharma-und Industrie-Gütern sehr gut.
Im Moment finanzieren wir die Importe zum Grossteil noch mit unserer „Fluchtwährung“ dem überbewerteten CHF.
Leider ist die Kaufkraft von Währungen volatil und so sicher wie alles andere auch nicht sicher ist.
Die Fragen:
Wie lange bekommen wir „Dank“ der Überbewertung des Franken alles was wir importieren müssen noch für so wenig Geld?
Womit wollen wir, bzw. Womit können wir in Zukunft unsere Importe finanzieren?
Wir sollten uns dabei auch bewusst sein dass 1 KWh gleich viel Leistung wie 860 Kalorien sind und in der Schweiz laut Energie-Beratung Aargau rund (2 KWh = 1720 Cal.) Agrar-Energie pro m2 Agrarland wächst.
Ein Mensch kann rund 3 Tage lang Leben und Arbeiten von der Energie die 1 Liter Benzin, Heizöl oder eben Erdöl enthält.
Machen wir eine einfache, gerundete Rechnung nach Zahlen des Bundes von 2023:
In der Statistik des Bundesamt für Sozialversicherungen BFS 2023 stehen die Zahlen von 2021.
Endenergieverbrauch nach Zahlen des Bundesamts für Energie: BFE 2023
Gesamt-Verbrauch: = 213.2 Mia KW/h
Erneuerbare Endenergieverbrauch: = 59.7 Mia kW/h
Nicht erneuerbare Energie: = 153.5 Mia. KW/h
Kernenergie: = 23 Mia. KW/h
Fossile Energie: = 130.5 Mia KW/h
Sozialversicherungskosten:
Versicherte AN und AG: Statistik BFS 2023
208 Mia. Fr. : 130 Mia. KW/h = 1.60 Fr. Pro KW/h
Das bedeutet dass wir durch eine Preiserhöhung von 1.60 Fr. pro KWh fossile Energie die Sozialabgaben von AG und AN ersetzen können.
208 Mia. Fr. : 9 Mio. Einwohner = 23 100 Fr.
Dadurch werden Arbeit und Konsum je rund 208 Mia. Fr. weniger kosten und mit den CO2-Lenkungsabgaben können wir allen Bewohnern der Schweiz ein Grundeinkommen von rund 1900 Fr. monatliche auszahlen.
Frage:
Wollen Sie als Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Konsument lieber Mehr Steuern und weiterhin in unsichere Sozialversicherungen einzahlen müssen um damit Ihre Einkommen zu reduzieren und gleichzeitig ihren Konsum verteuern?
Oder
Wollen Sie lieber Lenkungsabgaben für ihren Chemie-Rohstoff-Verbrauch und Baurechtszinsen für ihre Nutzung von Land zahlen und sich damit ein Grundeinkommen finanzieren?
Beispiel:
Benzin enthält rund 8,5 kW/h pro Liter.
Diesel und Heizöl rund 9,8 kW/h pro Liter.
Quelle: Spritmonitor
7.3 Liter Benzin = 62KW/h = 99 Fr. oder 5,6 Liter Diesel = 55 KW/h = 88 Fr.
Ein e-Golf mit vergleichbarer Leistung benötigt für 100 Kilometer = 17 KW/h Strom = 17 Fr.
Darum empfehle ich auch eine Lenkungsabgabe von min 1 Fr. pro KWh Kernenergie zur Reduktion der Gesundheitskosten.
Preiserhöhung pro Liter:
Benzin rund 14 Fr.
Diesel und Heizöl rund 16 Fr.
Durch die Preiserhöhung für nicht erneuerbare Energie werden auch die Produzenten von erneuerbarer Energie viel Mehr für die von ihnen produzierte Energie erhalten und die vollen Einnahmen werden in der Schweiz bleiben.
Auch die Firmen die Energiesparmöglichkeiten verkaufen werden darum sicher viel mehr verdienen.
208 Mia. Fr. : 9 Mio. Einwohner = 23 100 Fr.
Auf der andern Seite können wir mit diesen Einnahmen allen Einwohnern rund 23 000 Fr. Grundeinkommen oder monatlich rund 1900 Fr. auszahlen was ungefähr einer durchschnittlichen AHV-Rente entspricht.
Weil dann Arbeitgeber und Arbeitnehmer die 208 Mia. Fr. Sozialabgaben nicht mehr zahlen müssen wird der Konsum viel weniger Kosten weil die Arbeitszeit darum viel weniger kosten wird.
Ausserdem wird es dann keine Schwarzarbeit mehr geben weil Steuern und Sozialabgaben durch Lenkungsabgaben ersetzt werden.
Gesundheitskosten:
Bei den 208 Mia. Fr. Kosten die das BFS angibt darf nicht vergessen werden das in dieser Statistik die KVG-Prämien-Kosten nur mit rund 33 Mia. Fr. angegeben sind obwohl die Totalkosten mit Selbstbehalt, Franchise usw. laut einer andern Statistik rund 86 Mia. Fr. betragen haben.
Darum empfehle ich auch eine Abgabe von min. 1 Fr. pro KWh Kernenergie zur Reduktion der KVG-Kosten.
Bei 23 Mia. KWh Kernenergie sind das aktuell 23 Mia. Fr. weniger Gesundheitskosten.
Ausserdem werden die Besitzer von AHV- und PK-Guthaben ihr Geld aus dem Börsen-Kasino zurückerhalten und in der Schweiz in sinnvolle Arbeitsplätze mit Wertschöpfung in der Schweiz investieren können.
Gibt es einen nachvollziehbaren Grund dagegen dass wir diese Idee nicht weiter verfolgen und auch andere Zwangsabgaben durch Lenkungsabgaben ersetzen?
Einige von uns verschmutzen auch heute noch unsere Umwelt mit Antibiotika, Chemikalien, Pestiziden usw. die uns krank machen ohne dafür zu bezahlen und erhöhen damit unsere Gesundheitskosten.
Haben Sie einen nachvollziehbaren Grund gegen einen Systemwechsel von Zwangsabgaben zu Lenkungsabgaben?